Ob nur zur Warmwasserbereitung oder auch zur Heizungsunterstützung – eine Solaranlage nutzt die Kraft der Sonne und senkt Ihren Öl- und Gasverbrauch.

Moderne Vakuumröhrenkollektoren liefern selbst bei diffusem Sonnenlicht noch hohe Temperaturen und Schichtwasserpufferspeicher stellen die gewonnene Energie innerhalb kurzer Zeit dem Heizungssystem oder dem Warmwasserbereiter zur Verfügung.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an!

Der günstigste Zeitpunkt für die Installation einer thermischen Solaranlage liegt in der Neubauphase eines Gebäudes. In der Regel können etwa 20% jener Kosten eingespart werden, die bei einem nachträglichen Einbau anfallen würden. Soll ein bereits bestehendes Gebäude mit einer Solaranlage ausgerüstet werden, bieten sich die anstehende Heizungsmodernisierung oder eine Dachsanierung an. Bei alten Heizungen rechnet sich der Austausch oft schon, wenn sie älter als 15 Jahre sind.

Reine Brauchwassererwärmung oder Kombianlage?

Wenn Sie sich für eine thermische Solaranlage entscheiden, dann stellt sich die Frage, ob sie nur das Brauchwasser erwärmen oder auch die Raumheizung unterstützen soll. Eine kleine Solaranlage liefert in den warmen Monaten genug Energie, um den Brauchwasserbedarf (Trinkwarmwasserbe-darf) eines Hauses zu decken. Wollen Sie eine zusätzliche Heizungsunterstützung, muss die Solaranlage inklusive Speicher größer ausfallen. Allerdings: Damit das ganze Jahr über warmes Wasser zur Verfügung steht, benötigen thermische Solaranlagen immer eine zusätzliche Heizanlage. Gut geeignet sind dazu zum Beispiel Brennwertthermen, Pelletheizungen und auch Wärmepumpen.

Der Platz und die Kosten

Ein Vier-Personen-Haushalt benötigt zur Erzeugung von Warmwasser mindestens 4 bis 6 m² Kollektorfläche. Wollen Sie eine Solaranlage auch zusätzlich für die Heizungsunterstützung, müssen Sie mit mindestens 10 m² Kollektorfläche (bei Flachkollektoren) rechnen. Für die Installation bieten sich Dächer an, die direkt nach Süden ausgerichtet sind. Aber zwischen (Süd-)Ost und (Süd-)West sind Ausrichtungen ebenfalls realisierbar, ggf. muss die Kollektorfläche etwas größer gewählt werden. Im Jahresmittel ergibt sich ein optimaler Neigungswinkel von 45°. Jede Solaranlage braucht einen Speicher für die gewonnene Wärme. Solaranlagen für Trinkwarmwasser benötigen mindestens einen 300-Liter-Speicher. Für Solaranlagen, die die Heizung mit unterstützen, sind meist bei Flachkollektoren zwischen 50 und 80 Liter Speichervolumen je Quadratmeter Kollektorfläche erforderlich. Damit lassen sich bis zu 20 % des gesamten Heizenergiebedarfs einsparen.

Wichtig fürs Angebot

Für unser Angebot sollten Sie die anstehenden Maßnahmen so genau wie möglich beschreiben. Konkrete Dimensionierungen einer Solaranlage erfolgen auf Basis der Gebäudedaten, der Bewohnerzahl sowie der Verbrauchsgewohnheiten. Wichtig: Wenn Sie ein älteres Haus besitzen und auch gleichzeitig Ihren Energieverbrauch senken möchten, sollten Sie über eine energetische Modernisierung zum Effizienzhaus nachdenken. Ein umfassend gedämmtes Haus verbraucht bis zu 90 % weniger Energie als ein vergleichbarer unsanierter Altbau und kann mit einem dena-Gütesiegel (Deutsche Energie-Agentur-Gütesiegel) als Effizienzhaus zertifiziert werden.

Mit Material von: www.dena.de; www.bine.info; www.shk-branchenportal.de

Bei der Anschaffung einer Solaranlage können Sie auch Fördermittel in Anspruch nehmen.

Haus mit Solaranlage
Sonnenkollektor und Pufferspeicher

Fachgerechte Montage

Ihre neue Heizung, Solaranlage oder ihr Pelletofen werden von erfahrenen Anlagen- und Heizungstechnikern geplant und montiert. Wärmepumpen installieren unsere Klimatechniker. Wir nehmen die gesamte Heizungsanlage in Betrieb, testen sie und programmieren die Regelung. Und zum Schluss erklären wir Ihnen die Steuerung, damit Sie Einstellungen nach Ihren Wünschen anpassen können.

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