In fossilen Energieträgern wie auch in Biomasse entsteht bei der Verbrennung immer ein gewisser Anteil an Wasserdampf. Dieser kann sich durch chemische Reaktion von im Brennstoff enthalten Wasserstoff mit Sauerstoff bilden. Oder er ist durch Restfeuchte noch im Brennstoff selbst enthalten (Biomasse).

Bei normalen Niedertemperaturkesseln muss das Abgas immer eine bestimmte (hohe) Temperatur haben, damit es den Schornstein passiert, ohne dass Wasser und andere flüssige Bestandteile des Rauchgases an den Schachtwänden kondensiert. Wäre das der Fall, kommt es zur Versottung des Schornsteins, d.h. das Kondensat durchdringt das mineralische Material des Schachtes und zersetzt es mit der Zeit und macht es auch anfällig gegen Frostsprengung.

Bei der Brennwerttechnik ist die Kondensation der flüssigen Rauchgasbestandteile ein gewollter Vorgang. Dazu befindet sich im Abgasstrom ein weiterer Wärmetauscher, an dem der Wasserdampf kondensiert und seine Energie abgibt.

Voraussetzung für die Funktion ist allerdings eine Niedrigtemperatur-Heizungsanlage mit großen Wärmeaustauschflächen, wie z.B. eine Fußboden- oder eine Wandflächenheizung. Denn nur wenn die Vorlauftemperatur unter dem Rauchgastaupunkt liegt, zieht man entsprechenden energetischen Gewinn aus der Brennwerttechnik.

Holen Sie alles aus Ihrem Brennstoff raus

Bei der Verbrennung von Gas und Öl entsteht in hohem Maße Wasser, der in Form von Dampf im Abgas enthalten ist. Bei einem herkömmlichen Brenner entweicht dieser über den Schornstein ins Freie.

Brennwertgeräte besitzen einen zusätzlichen Wärmetauscher, der im Abgasstrom angebracht ist. Hier schlägt sich der Wasserdampf nieder und gibt seine Wärme an den Heizkreislauf ab.

Durch die Brennwerttechnik sind Einsparungen bis zu 50 % möglich gegenüber herkömmlichen Heizungssystemen.

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