Eine schnelle Ortung der Leckage bei einem Rohr- oder Leitungsbruch ist besonders wichtig und minimiert den entsehenden Schaden. Unsere Notdienst-Mitarbeiter sind speziell geschult, um mit Hilfe unserer Hilfsmittel zur Leckortung auf modernstem technischem Stand rasch und zielsicher das Leck zu finden und zu schliessen!

Thermografie

Mit der Thermografie kann generell ein Wärmeunterschied an Oberflächen z.B. Wand- oder Bodenflächen sichtbar gemacht werden. Die Wärmebildkamera macht es sich zunutze, dass warme Objekte Infrarotstrahlung unterschiedlicher Wellenlänge aussenden. Die Kamera verfügt über Sensoren, die in der Lage sind, diese Infrarotstrahlung aufzunehmen und in entsprechende elektrische Signale umzuwandeln. Ein in die Wärmebildkamera integrierter Microcomputer berechnet aus diesen Informationen ein Bild, das in Farbabstufungen von blau für kalt bis gelb für heiß die Wärmeverteilung auf dem gemessenen Objekt anzeigt.

Akustische Leckortung

Mit elektroakustischen Verfahren lassen sich Leckstellen an Wasser führenden Rohrleitungen lokalisieren. Über Mikrofone, frequenzumwandelnde Empfänger und Verstärker lassen sich Körperschallschwingungen durch Leckagen und das Geräusch von mahlendem und gurgelndem Wasser an der Austrittstelle über Kopfhörer und Digitalanzeigen empfangen und erkennen. Wenn mit dem Wasserdruck das Leck nicht ermittelt werden kann, kann das Leitungssystem entleert und mit Druckluft beaufschlagt werden. Die dabei entstehenden Pfeifgeräusche durch die austretende Luft an der Leckstelle, können meist leichter ermittelt werden.

Endoskopie

Mit Endoskopie können Hohlräume, wie z.B. hinter Bade- und Duschwannen, Vorwandinstallationen oder in Schächten, auf Feuchtigkeit oder Leckagen untersucht werden. Sichtköpfe mit geringen Durchmessern (8 Millimeter) können z.B. durch eine kleine Bohrung in einem Fliesenkreuz eingebracht werden. Dahinter liegenden Hohlräume erscheinen dann auf dem Monitor des Endoskops und können untersucht werden, ohne dass in die Wand Orientierungslöcher gestemmt werden müssen. So bleiben die Folgeschäden gering.

Gasprüfverfahren

Ein sehr kleines Loch z.B. in einer Trinkwasserleitung, kann mit akustischen Verfahren nicht geortet werden, da keine Geräusche entstehen. In diesem Fall entleeren wir die Leitung und füllen ein ungiftiges Gas ein. Mithilfe von Spürgeräten können diese kleinen Leckstellen gefunden werden. Wo Wasser unter Druck nur tropfenweise austritt, wird etwa die 10-fache Gasmenge frei und das Leck ist leicht zu orten.